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Herzlich Willkommen bei Haendelherz

Wir freuen uns, dass Sie zu uns gefunden haben.
Hier bei Haendelherz dreht sich fast alles um Hunde, ganz besonders natürlich um die Deutschen- und Belgischen Schäferhunde.
Hier finden Sie News und Informationen über unsere Hunde. Sollten Sie Fragen, Anregungen, oder Interesse an unserem Newsletter haben, würden wir uns über eine Email sehr freuen. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim stöbern auf unserer Internetseite und würden uns sehr freuen, wenn Sie bald mal wieder vorbeischauen...
 

Zucht

Was bedeutet verantwortungsvolle Hundezucht? Das Stichwort ist "Selektion". Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, wie die natürliche Selektion erfolgt: In der Natur paaren sich nur die Alphatiere. Diese sind gesund, kräftig und in der Lage, ein ganzes Rudel souverän zu führen. Alphahunde sind charakterfest, leistungsstark und sozial. In der gezielten Hundezucht, wie sie heute stattfindet, übernehmen Menschen die Rolle der Natur und damit eine große Verantwortung.

 

Natur des Hundes

Hunde sind geborene Jäger und Selbstversorger. Sie wissen um die Stärke des Rudels und jeder Einzelne um seine Stellung und Aufgabe. In Obhut des Menschen erhalten sie hingegen die Nahrung auf dem Silbertablett. Sie verkümmern seelisch und körperlich. Erkrankungen des Bewegungsapparates oder Allergien zählen zu den Zivilisationskrankheiten, hinzu gesellen sich Verhaltensstörungen. Dies liegt einerseits in einer generationenübergreifenden falschen Selektion bei der Zucht, andererseits im Umgang des Menschen mit dem Hund begründet.

 

Unser Zuchtziel

Wir legen Wert darauf, nach Möglichkeit dem Gesetz der Natur zu folgen, um gesunde, leistungsfähige Gebrauchs- und Arbeitshunde zu züchten. Die natürlichen Triebe sollen erhalten bleiben, denn dann ist es möglich, die Hunde für die verschiedensten Aufgaben auszubilden und zu nutzen. Die genetischen Veranlagungen der Hunde dürfen nicht verkümmern - wir erachten diese als wertvolles Erbe!

 

Arbeitshunde sind glückliche Hunde

Leben Mensch und Hund zusammen, profitieren idealerweise beide davon. Das bedeutet, der Mensch zieht seinen Nutzen daraus, dass der Hund seine natürlichen Triebe und Fähigkeiten ausleben kann. Dazu muss allerdings eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein: Der Hund muss nicht nur psychisch in der Lage sein, seine Aufgaben zu erfüllen, sondern auch über die physische Konstitution verfügen. Bei unserer Zucht achten wir daher strikt darauf, nur Tiere zu verpaaren, die nachweislich gesund und charakterfest sind. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich die Beweggründe des ethischen Tierschutzgedankens.

 

Gebrauchs- und Arbeitshunde als Familienhunde

Hunde wollen nicht, sie müssen ihre angeborenen Verhaltensweisen und Triebe ausleben, nur so bleiben sie gesund und haben ein artgerechtes Leben. Dafür sind nicht nur wir mit unserer Zucht verantwortlich, sondern auch die späteren Hundehalter. Gute Gebrauchs- und Arbeitshunde verfügen über sämtliche zur Ausbildung erforderlichen Anlagen und erledigen ihre Aufgaben zuverlässig. Dennoch ist es möglich, sie als Familienhunde zu halten, sofern sie ihrem Wesen entsprechend ausgelastet sind. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist eine konsequente, souveräne Erziehung - der Halter muss in der Lage sein, uneingeschränkt die Rolle des Rudelführers zu übernehmen. Weiterhin muss der Hund regelmäßig die Möglichkeit haben, sich körperlich und geistig auszuleben. Er benötigt ausreichend Bewegung und Herausforderungen, die ihn auslasten.

 

Welche Aufgaben sind die richtigen?

Gleich, ob der Hund als professioneller Gebrauchshund oder privater Begleithund gehalten wird, jedes Tier hat bestimmte Anlagen und Triebe. Diese entscheiden darüber, welche Aufgaben und Beschäftigungen für den Hund geeignet sind. Die Triebe sind naturgemäß durch Sexualität, Hunger, Aggression und Fluchtverhalten gesteuert. Die Ausprägung der einzelnen Triebe und Instinkte in ihrer Kombination sind ausschlaggebend für den richtigen Verwendungszweck. Daneben muss natürlich die Konstitution berücksichtigt werden: Der Gesundheitszustand ist ebenso entscheidend für die Verwendung des Hundes wie Ausdauer, Beweglichkeit, Temperament, Kraft, Alter und Lebenserwartung. All dies berücksichtigen wir bei unserer Zucht, die weitere Verantwortung liegt beim Besitzer, der den Hund seinen Veranlagungen und dem ethischen Tierschutzgedanken entsprechend halten muss. Unser Grundgedanke ist also der Erhalt der genetischen Ressourcen, der Halter muss dafür sorgen, dass diese ausgelebt werden können. Die Bandbreite der Triebqualitäten und der Konstitution ist durch unsere Zucht derart breit gefächert, dass sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten ergeben. Dies erfordert Fachkompetenz und ein hohes Maß an Verantwortung von jedem Menschen, der einen solchen Hund bei sich aufnimmt.

 

Fehlverhalten ist vom Menschen zu verantworten

Werden die Triebe eines Gebrauchshundes nicht kanalisiert, lebt er sie auf andere Weise aus. Dies hat sowohl für den Halter als auch für die Umwelt unangenehme Folgen. Es ist daher unabdingbar, bei der Erziehung und Ausbildung derart auf den Hund einzuwirken, dass dieser dem Zweck entsprechend geformt wird und jederzeit kontrollierbar ist. Dabei sollen seine angeborenen Fähigkeiten nicht unterdrückt, sondern in geeignete Bahnen gelenkt werden. Zwangsmaßnahmen sind dabei unerlässlich, sie dürfen jedoch dem Hund nicht schaden, sondern müssen in einem vertretbaren Rahmen bleiben, um ihn zu fördern. So ist auch gewährleistet, dass wir weiterhin Hunde zur Verfügung haben, die unserem Zuchtgedanken - dem Gesetz der Natur zu folgen - entsprechen. Um Eignung festzustellen, führen wir unter anderem eine eigene Zuchtpartnermatrix.

 

Die Zuchtpartnermatrix

Der Hund muss über mehrere Generationen frei von Hüft- und Ellbogendysplasie sein. Weiterhin sollte ein DNA-Profil vorliegen, idealerweise existieren auch Röntgenaufnahmen zum Ausschluss von Osteochondrose. Wir beobachten den potenziellen Zuchtpartner hinsichtlich Verhalten und Training über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, wenn möglich auch auf einer überregionalen- und einer Ortsgruppenprüfung. Eine Alltagstauglichkeit ist unerlässlich. Wie ist das Verhältnis vom Widerstandsverhalten zum Adaptivverhalten und einige weitere Kriterien. So stellen wir sicher, dass wir unserem Zuchtziel - dem Gesetz der Natur zu folgen - treu bleiben.